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Die Romanik  (800-1250)

Nach den wirren der Völkerwanderung entstand durch das Frankenreich eine neue europäische Ordnung.

Kirche mit 2 Türmen

Eine neue Formenwelt wurde von Menschen germanischer Abstammung geschaffen, die urtümliche Phantasie und Ausdruckskraft und einen mit Ernst und Inbrunst aufgenommenen Glauben besaßen. Ausdruck dieser Menschen sind die einfachen romanischen Bauten.

Kreuzgewölbe einer Kirche

 

Klarheit und nüchterner Sinn sprechen aus der geometrischen Strenge ihrer Grundformen, Gefühl für Würde.

 

 

 

Ebenso eine Monumentalität aus Ruhe und Ebenmaß ihrer Linien und wehrhafter Wille aus der schweren Wucht der Baukörper.

Phantasie und Formenreichtum werden im romanischen Ornament erkennbar, das an den Säulenkapitellen und in der Plastik zu finden ist. Im "Dom zu Speyer gelang es den damaligen Baumeistern erstmals, eine gewölbte Decke auszuführen, die den Innenraum des Gotteshauses würdevoll und erhaben steigert.

Innenraum

In den Wohnräumen herrschte Einfachheit vor: Bemalte Balkendecken und roh gezimmerte Brettmöbel, die mit Eisenbändern zusammengehalten wurden. Textiler Schmuck war selten, die offenen Fensterlöcher wurden mit Läden verschlossen.

In der Kleidung zeigte sich der Hang zu Würde und heroischer Haltung, die Menschen trugen lange,wallende Gewänder ohne modisches Beiwerk. Strenge Sitten und herbe Selbstachtung verboten eine Betonung der Körperformen.

Braunschweiger Dom mit Löwe

Aus der römischen Mode entwickelte sich die europäische Mode des Mittelalters. Um 1130 waren Männer- und Frauenkleider kurzfristig kaum zu unterscheiden. Beide trugen einen langen Rock, ähnlich wie eine Tunika und darüber einen langen Mantel, gehalten von einem Fürspan, einer aufwendig gestalteten Schnur oder Kette.

 

 

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