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Das Rokoko (1740-1770)

Dieser Stil ist eine französische Erfindung (Louis-Quinze). Er wurde aber in Deutschland an den Höfen vollendet und zu verschwenderischer Fülle gebracht.

Putte

Das Rokoko ist eigentlich nur eine Mode der Dékorantion, die das wuchtige und pathetische des Barock zur leichten, heiteren und spielerischen Eleganz mit viel Lebendigkeit führte.

Kirche des Rokoko

In der Baukunst überdeckt die reiche figürliche Verzierung die Gliederung der Schlösser und Kirchen, die häufig statt der eckigen Grundrisse nun runde und ovale Grundrisse haben.

Das Schloss Sanssouci "Friedrichs des Großen" in Potsdam ist nach diesen Merkmalen von "Knobelsdorff" erbaut worden.

 

Es besteht aus runden Pavillons, die alle untereinander verbunden sind.

Schloss Sanssouci

Karyatiden und Atlanten tragen das Gesims, das mit Vasen und Putten bestellt ist. "Neumanns" Wallfahrtkirche Vierzehnheiligen zeigt in der leichten Schwingung und der feinen Zuordnung der Bauteile und im figürlichen Schmuck den Geist des Rokoko.

Die Innenräume sind hell, hoch und heiter.

Wohnraum des Rokoko

Der ornamentale Schmuck hat die Rocaille als Grundmotiv und überzieht in reichen asymmetrischen Variationen Wände, Decken und Möbel.

Das Rokoko war ein kostbarer Stil, den sich nur Reiche, Adlige und Fürsten in jeglicher Ausführung leisten konnten.

Kommode

Der Prunk des höfischen Lebens, das von heiteren Festen und Spielen ausgefüllt war zeigt sich besonders in der Kleidung.

Mode des Rokoko

Kostbare Seiden und Brokate, Spitzen, Reifrock, Schnurtaille, Dekolleté und Perücke bei den Frauen und bei den Herren waren Kniehose, Zopf, Spitzen und Degen angesagt.

Sir Thomas Marie

 

 

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